Tipps für einen guten Start in den Tag

Erfolgreiche Menschen stehen früh auf – während Langschläfer häufig als „unmotivierte Schalfmützen“ gelten. Doch so einfach ist es nicht!

Forschungen ergaben, dass es unterschiedliche Schlaftypen gibt. Die meisten Menschen benötigen pro Nacht ca. sieben bis acht Stunden Schlaf. Als Kurzschläfer (Eule) gilt jemand der mit weniger Zeit auskommt und Langschläfer (Lerche) ist man, wenn man mehr als acht Stunden Schlaf benötigt.
Ob du nun Eule oder Lerche bist, hängt von Faktoren wie Alltagsstress, Belastungen, Alter oder auch deinen Genen ab. In der Regel verändert sich Schlaftyp mehrmals im Leben.
Problematisch kann es werden, wenn sich die Zeiten im Alltag nicht im Einklang mit Deinem Wach- Schlafrythmus befinden. Dadurch erhöht sogar sich das Risiko für Übergewicht und Diabetes. Aber auch Konzentrationsschwächen, Lernprobleme oder eine Schwächung des Immunsystem können die Folge sein.

Damit sich das Aufstehen auch lohnt erhältst Du nachfolgend einige Anregungen.

Mit guter Laune in den neuen Tag

Auch wenn du dich gestern über deinen Kollegen geärgert hast, die Kinder genervt haben oder die Waschmaschine kaputt gegangen ist – es war gestern! Es ist vorbei. Was bringt es dir, den Ärger darüber in den nächsten Tag mitzunehmen?
Ein abendliches Ritual kann helfen, sich vom Stress des Tages zu befreien und in einen tiefen und erholsamen Schlaf zu sinken.
Schreibe auf, was dir für den nächsten Tag wichtig ist und was du auf keinen Fall vergessen willst. Du kannst dir auch schon alle Dinge zurechtlegen, die du am nächsten Tag benötigen wirst.
Nimm dir jeden Abend ein paar Minuten Zeit und lass deinen Tag noch einmal ablaufen. Schreibe auf, was dir gut gelungen ist, über was du dich gefreut hast. Das können auch ganz kleine Dinge sein.

Du glaubst, du hast am Abend keine Zeit? Dann schalte doch einfach den Fernseher aus und dein Handy in den Flugmodus. Eine halbe Stunde nicht erreichbar sein, davon geht die Welt nicht unter und deine Community wird es überleben, eine halbe Stunde lang nichts von dir zu hören.
Deiner Gesundheit zu Liebe haben Computer, Handy und TV ohnehin nichts am und im Bett zu suchen.

 

Die Art geweckt zu werden

Hast du das Gefühl, der Wecker reißt dich aus deinen Träumen oder der Tiefschlafphase? Dann könnte dir ein Lichtwecker helfen. Er lässt die Sonne in deinem Schlafzimmer aufgehen und beeinflusst dadurch das Schlafhormon. So kannst du sogar in der dunklen Jahreszeit entspannt aufwachen, ohne plötzlich aus dem Schlaf gerissen zu werden.
Vielleicht helfen dir auch eine kleine Meditation oder Sprüche, die Mut für den Tag machen, den ersten Ärger über den morgendlichen Störenfried Wecker zu vertreiben.

 

Bewegung – Aufwärmtraining zum meistern der Tagesaufgaben

Nur die wenigsten greifen am Morgen zu den Laufschuhen, um bei Wind und Wetter zu joggen.
Unbestritten ist, dass Sport den Kreislauf nach der Nachtruhe wieder in Schwung bringt. Auch die ersten bewussten Bewegungen im Bett können schon für mehr Fitness sorgen. Mit den Zehen und Fingern wackeln, sich recken und strecken und dabei tief durchatmen, helfen, dass du mit einem völlig anderen Gefühl als sonst aus dem Bett hüpfst. Leichte Dehnübungen oder Yoga bringen einen müden Körper ebenfalls in Schwung. Sie sorgen für ein gutes Körpergefühl, verbrennen Kalorien und wirken gegen aufkommenden Stress.

 

Ich brauche meinen Kaffee!

Hast du schon einmal etwas anderes versucht?
In der Nacht verliert dein Körper Flüssigkeit. Um diesen Verlust auszugleichen, solltest du vor dem Kaffee mindestens ein Glas (besser 500 ml) warmes Wasser trinken. Wenn du noch den Saft einer frischen halben Zitrone und etwas Honig hineingibst, hast du bereits den ersten Fitmacher des Tages.
Du solltest auch eine Kleinigkeit essen, bevor du in den Arbeitstag startest. Schon deine Großmutter wusste: Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Sie gibt dir die Energie, die du für den Tag benötigst.

Nicht jeder mag nur Obst zum Frühstück. Ob Müsli oder Frühstücksbrötchen, eine warme Suppe oder der Smoothie – entdecke deine eigenen Vorlieben. Kohlenhydrate oder doch mehr Eiweiss, eine ausgewogene Mischung aus allem – probiere bei der Ernährung aus, was dir gut tut. Versuche es auch mal ohne zugesetzten Zucker.
Doch lasse zum Frühstücken dein Handy ausgeschaltet oder im Flugmodus. Auch die Gedanken an all das, was du über den Tag erledigen willst oder Probleme, die zu meistern sind, bekommen nach dem Frühstück ihre Zeit. Was besonders wichtig ist, hast du ja bereits am Abend zuvor aufgeschrieben.

 

Lächeln!

Auf geht’s, entspannt in deinen Tag!
Ein letzter Blick in den Spiegel, bevor du die Wohnung verlässt. Zeig dir dein schönstes und liebevollstes Lächeln! Tue es, auch wenn du vielleicht denkst: Ich hab nichts zu Lachen!
Die Mundwinkel nach oben ziehen, sendet Impulse an dein Gehirn, die dafür sorgen, dass Glückshormone ausgeschüttet werden. Du wirst merken, wie schnell du dich wieder gut fühlst, auch wenn Stress und Ärger bereits im Anmarsch waren.

Schon das Umsetzen von Kleinigkeiten lässt den Morgenmuffel in dir schnell auswandern.

 


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